Resteverwertung

Weihnachtsurlaub ist toll. Ich hatte endlich mal viel Zeit. Zeit zum Nähen um genau zu sein.
Also habe ich einmal meine Stoffkisten und Schnittmuster durchwühlt. Dabei fielen mir ein dünner, grauer Sweat-Stoff und der Schnitt „Jill“ von c*z*m in die Hände. Eine gute Kombination. 🙂
Da mir jedoch die passende Garn-Farbe fehlte, habe ich überlegt, mit welch anderem vorhandenen Stoff ich den Sweat kombinieren kann. Türkiser Jersey schien mir eine gute Wahl zu sein.

Den Schnitt kann man in verschiedenen Schwierigkeitsstufen nähen. D.h. man kann die Schnitteile jeweils im Ganzen lassen oder zum Beispiel das Vorderteil aus drei Einzelteilen zusammensetzen. Da der graue Stoff ansonsten vielleicht etwas trist gewirkt hätte, habe ich mich für die aufwändigere Variante entschieden. Die Nähte, an denen die einzelnen Schnittteile zusammgesetzt sind, habe ich alle mit türkisfarbenem Garn von rechts abgesteppt, so bekam der Pullover mehr Struktur.

Der türkisfarbene Jersey kam zum Füttern der Kapuze, bei den Eingrifflöchern der Bauchtasche und als Ellenbogen-Patches zum Einsatz.

Auf den folgenden Bildern ist gut zu erkennen, dass die Ärmel aus mehreren Teile zusammen gesetzt und dann farblich passend abgesteppt sind:

 

 

Insgesamt finde ich den Pullover sehr gelungen und ich glaube, er ist bisher das am besten gelungene Kleidungsstück.Den Schnitt werde ich sicher noch einmal nähen. Mal schauen, welche Stoffkombination dann unter meine Nähmaschine hüpft.

Da ich nun einmal im Pullover-Nähfieber war, habe ich gleich noch einen weiteren Schnitt ausprobiert: „Wangerooge“ von farbenmix. Der Wangerooge-Schnitt ist sehr einfach und schnell zu nähen. Das notwenStoffauswahldige Material befand sich auch noch in meinem Fundus: zwei zusammenpassende Farben Winterfrottee.

Ein Kuschelpullover für zuhause sollte es werden. Das ist geglückt 🙂  Ein schönes Foto vom fertigen Kleidungsstück gibt es in diesem Fall noch nicht. Mal schauen, vielleicht später mal..

 

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